Pilotprojekt – Atemschutzausbildung mit dem Rhein-Kreis Neuss

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Neuss - Im Zeitraum vom 17. Januar bis zum 7. Februar 2026 fand erstmals eine Bereichsausbildung Atemschutz als Pilotversuch für den Regionalstellenbereich Mönchengladbach im Technischen Hilfswerk (THW) statt. Die Ausbildung wurde an vier Wochenenden durchgeführt und von den Kreisausbildern des Rhein-Kreises Neuss fachlich begleitet und umgesetzt.

Die Idee zu dieser bereichsübergreifenden Ausbildung entstand vor dem Hintergrund der sich stetig

ändernden Lage und des zunehmend an Bedeutung gewinnenden Zivilschutzgedankens. Ziel war es,

neben der fachlichen Qualifikation im Atemschutzeinsatz, insbesondere auch den behörden- und

organisationsübergreifenden Austausch zu fördern.

 

Die Erfahrungen aus der Ausbildung zeigen deutlich den Mehrwert dieser Zusammenarbeit: Sowohl

die Teilnehmenden des THW als auch die Ausbilder des Rhein-Kreises Neuss profitierten vom

gegenseitigen Austausch von Einsatzkonzepten, Strukturen und Vorgehensweisen. Gerade im

Katastrophen- und Zivilschutz ist es essenziell, dass nicht nur Führungskräfte, sondern auch

Einsatzkräfte ein grundlegendes Verständnis für die Arbeitsweisen anderer Behörden und

Organisationen entwickeln.

 

Der Pilotversuch wird von allen Beteiligten als sehr erfolgreich bewertet und liefert wichtige

Erkenntnisse für mögliche zukünftige Ausbildungsformate im Regionalstellenbereich

Mönchengladbach.

 

Kurz erklärt: Was ist eine Bereichsausbildung Atemschutz im THW?

Die Bereichsausbildung Atemschutz ist eine überörtliche, einheitliche Ausbildung, die mehrere THW-

Ortsverbände eines Bereichs zusammenführt. Ziel ist es, Einsatzkräfte im Umgang

mit Atemschutzgeräten, Einsatzgrundsätzen, Sicherheit und Belastung im Atemschutzeinsatz

auszubilden oder weiter zu qualifizieren. Sie ergänzt die örtliche Ausbildung und stellt sicher, dass im

Einsatzfall einheitliche Standards und Abläufe eingehalten werden.

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